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Zimt-Erdbeere

(Fragaria moschata)

V — VI Home Edellaubwälder, Waldränder
15 — 30 cm indigen LC
Habitus
Synonyme: Fragaria elatior, Große Erdbeere, Hohe Erdbeere, Moschus-Erdbeere. Hemikryptophyt, coll-um. Es sind 5 Kelchblätter und 5 Außenkelchblätter vorhanden. Sie sind auch an der Frucht waagrecht abstehend. Das oberste Stängelblatt ist laubblattartig mit gesägter Spreite. Die Blütenstiele sind abstehend behaart. Der Blütenstand trägt 7 — 14 Blüten. Männliche Blüten haben ein verkümmertes Stempelköpfchen. weibliche Blüten verkümmerte Staubbeutel. Reißt man die Frucht ab, so geht der Kelch mit, aber ohne ein Knackgeräusch (Lit). Die Art kommt in allen österreichischen Bundesländern in allen Naturräumen vor (Lit). Weltweite Verbreitung und Gefährdung siehe Royal Botanic Gardens KEW.
 
Habitus
 
 
männliche Blüte
 
 
Kelchblätter
 
 
Blütenstand
 
 
Blätter
Aufnahmen: 03.06.2021 Weissenkirchen

Wikipedia

Aus der Flora von Oberösterreich 1885

"1451. F. elatior Ehrh. (F. vesca var. β L. Hohe E. — Garten - E., Pröbstling.)
Wurzelstock walzlich, knotig, schief oder abgebissen, öfter fädliche, kleinbeblätterte, niedergestreckte Ausläufer und zahlreiche Fasern treibend, oben mit Blattüberresten besetzt. Stengel 3" — 1' hoch, aufrecht, einfach, bis zur Verzweigung des Blüthenstandes schaftartig, blattlos, nebst Ausläufern, Blatt- und Blüthenstielen durchaus von wagrecht abstehenden Haaren zottig. Blätter wurzelständig, langgestielt, 3schnittig. Abschnitte eiförmig, stumpf, grobgesägt, grasgrün, unterseits seidenhaarig, sehr kurzgestielt. Blüthen in einer endständigen, meist vielblüthigen Trugdolde. Blüthenstiele an ihrer Basis und in der Mitte mit 2 kleinen Deckblättchen versehen. Kelchzipfel bei der Fruchtreife weitabstehend oder zurückgeschlagen. Kronblätter eirund, weiss. Scheinfrüchte eiförmig, an der Sonnenseite roth, an der anderen grünlichweiss, schwerer vom Kelche sich lösend, saftig und sehr wohlschmeckend. Durch die durchaus wagrecht abstehende Behaarung sämmtlicher Blüthenstiele von F. vesca und durch die abstehenden Fruchtkelchzipfel von F. collina verschieden.
Mai — Juni


An Waldrändern, auf Waldwiesen, in Holzschlägen vorzüglich über lehmigem oder grusigem Boden über Granit, Gneiss, Mergel, Kalk, Sand, besonders Grünsand in allen Kreisen sowohl in den Flussniederungen, als in gebirgigen bis in alpinen Gegenden des Gebietes gemein. Häufig und von ungewöhnlichem Aroma auf dem Warschenegg (Schiedermayr).
"

Aus: Duftschmid, J.: Die Flora von Oberösterreich, IV. Band (Seite 213), Linz 1885, Verlag Ebenhöchsche Buchhandlung.
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 Letzte Bearbeitung 13.06.2026

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